Trance

„Da hörte ich ohne Laut, da sah ich ohne Licht, da roch ich ohne Bewegen,
da schmeckte ich das was nicht war, da spürte ich das was nicht bestand. Dann wurde mein Herz grundlos, meine Seele lieblos, mein Geist formlos und meine Natur wesenlos“

Meister Eckhart (1260 – 1328, Theologe, Philosoph, Mystiker)

Trance (lat. transire hinübergehen, überschreiten) ist ein Sammelbegriff für veränderte Bewusstseinszustände mit einem intensiven mentalen Erleben, die sich, in Abgrenzung zum gewöhnlichen Wachbewusstsein, durch eine hochfokussierte Konzentration auf einen Vorgang bei gleichzeitig sehr tiefer Entspannung und unter Ausschaltung des logisch-reflektierenden Verstandes auszeichnen. Trancezustände treten häufig und unbemerkt bei allen Menschen auf.

Ekstatisches Erleben ist gekennzeichnet durch den mit allen Sinnen erfahrenen Zustand eines freudigen, angstfreien Lebensgefühls, das zugleich auch das Gefühl von „Geborgensein“, „Verbundenheit mit Allem“ und „Weite“ umfasst, ohne Beschränkung von Zeit und Raum.

Das Erreichen dieses Zustands ist möglich durch extreme Einschränkung von Sinnesreizen (z.B. Fasten, Isolation, Askese, Meditation) oder durch den gezielten Einsatz sensorischer Reize (z.B. Rhythmus, Tanz, Gesänge, Atemtechniken).

Ekstatische Erfahrungen prägen, wie Felszeichnungen belegen, sicher schon seit den Frühzeiten das Selbst- und Welterleben des Menschen. Ekstatische Erfahrungen können großer Intensität sein. Sie können Menschen wandeln, Perspektiven, Lebensgefühl und Werte verändern, Sinn gebend wirken und heilende Wirkungen entfalten. Dadurch eröffnen sich neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten.

Trance Reisen mittels Rituellen Körperhaltungen und Ekstatische Trance® nach Prof. Dr. F. Goodman

„Der Zustand der Trance ist eine im Menschen angelegte Erfahrungsmöglichkeit. Trance ist die biologische Tür zur anderen, heiligen Wirklichkeit. Durch die rituelle Körperhaltung und die damit verbundene Absicht kann man mit allen Sinnen zum ekstatischen Erleben kommen. Ekstatisches Erleben ist das, was wir in der anderen Bewusstseinsdimension erfahren.“ (Prof. Dr. Felicitas Goodman)

Rituelle Körperhaltungen sind eine uralte schamanische Technik und wurden von der Anthropologin Prof. Dr. Felicitas Goodman wiederentdeckt.

Rituelle Körperhaltungen verschaffen uns Zugang zu anderen Wirklichkeiten und zu unserer Seele.

Fragen wie:
Was ist meine Lebensaufgabe?
Wer bin ich?
Wozu bin ich auf der Erde?
Was will ich lernen?
können durch die Rituellen Körperhaltungen beantwortet werden und „nebenbei“ unseren Geist wach machen und unseren Körper langanhaltend entspannen.

Ablauf:

Wir nehmen eine bestimmte Körperhaltung ein. Die 15-minütige rhythmische Anregung (Trommel, Rassel) mit einer raschen Schlagfrequenz von 210 bis 230 Schlägen in der Minute bewirkt den Übergang vom Wachbewusstseinszustand (der im EEG mit 16-32 Hz gemessen wird) in den Thetazustand (im EEG 4-7 Hz) und manchmal auch in den tiefenentspannten Deltazustand (im EEG 1-3 Hz). Dadurch kommen wir körperlich und mental in einen entspannten Zustand. Endorphine werden produziert und Adrenaline reduziert. Diese Gelassenheit kann noch nach Tagen spürbar sein.

Das anschliessende Schreiben und Malen holt das Erlebte ins Hier und Jetzt und wird uns später beim Erinnern helfen.

Mehr Infos: http://www.trancehaltungen.net

 

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